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KONZEPTION

Sie skizzieren Ihre Gedanken. Wir analysieren Ihr Vorhaben und präsentieren unter Einbeziehung Ihren internen und externen Experten und Agenturen maßgeschneiderte Konzepte, Storyboards oder auf Wunsch auch komplexe Drehbücher. Seriös, präzise und nachvollziehbar kalkuliert.

Und zwar so, dass Sie in unserer Kreativität sich selbst wiedererkennen

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AUFBEREITUNG

Sie wünschen die bestmögliche Technik für Ihr Projekt? Wir stellen sie bereit – exakt abgestimmt auf Ihre Möglichkeiten.

Sie möchten einen mitreißenden Film, der einen stimmigen Gesamteindruck hinterlässt? Wir sorgen dafür, dass die Produktion Ihren Ansprüchen gerecht wird. Dass Musik, Geräusche, und Text perfekt mit dem Bild interagieren. Dass die Tonalität auf allen Ebenen stimmt und das Ganze plötzlich mehr als die Summe seiner Teile ist.

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REALISATION

Visualize versteht sich als Gestalter und Produzent im Bereich der Herstellung von Multimedialen Produkten, insbesondere der Herstellung von Filmen. 25 Jahre Branchenerfahrung und ein perfekt organisierter Zusammenschluß kompetenter Fachleute, garantiert die bestmögliche Realisation Audiovisueller Vorhaben.

In time under budget

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Showreel 2019

Aktuelle Projekte

Von der Arbeit auf der Alm

Die Koralm, die Gleinalm, das Gebiet um Teich- und Sommeralm …

Vielen Menschen gelten diese hoch gelegenen Weidegegenden der Steiermark als Orte der Sehnsucht und Ursprünglichkeit. Doch für die, die ihren Arbeitsalltag mitten in der oft rauen Natur verbringen, ist das Leben auf der Alm mühevoll.

Urbaner Stress mag belastend sein, doch das Leben in der Einsamkeit fordert in ganz anderer Weise: Holta, Zaunmacher und Almhüttenbetreiber, Holzfäller, Säger und Senner … manchmal ganz auf sich allein gestellt, gehen sie ihrer anstrengenden Arbeit nach.

In unserer Dokumentation „Arbeit auf der Alm“ stellen wir alte, selten gewordenen Berufe vor und porträtieren Menschen, die gerade darin ihre Berufung sehen.

Doch der Blick zurück auf die Traditionen, die auf den steirischen Almen immer noch sorgfältig gepflegt und weitergegeben werden, vermittelt zugleich Hoffnung für die Zukunft. Denn der leider oft zum leeren Schlagwort verkommene Begriff der „Nachhaltigkeit“ ist in der Arbeit auf der Alm eine Selbstverständlichkeit.

Wer in und mit der Natur lebt, kommt gar nicht umhin, die natürlichen Rhythmen und Entwicklungszyklen zu beachten. Und er weiß, welche weit reichenden Folgen es hätte, wenn die wichtige Arbeit auf den Weidegebieten nicht mehr geleistet würde.

Die Schönheit und Einzigartigkeit der steirischen Almlandschaften – von den Sommerweiden der Lipizzaner bis hin zur Heimat der Almochsen, die ihren Sommer auf dem größten zusammenhängenden Weidegebiet Mitteleuropas verbringen – bildet den optisch reizvollen Rahmen für diese Dokumentation ebenso einzigartiger Menschen und Berufe.

Adolf Neukamm Säge Salla
Alm-Ochse und Alm-Holda
Arbeit auf der Alm
Bänderzaun-Macher
Das steirische Almenland
Die Säger von Salla
Die Wutzlsäge von Salla
Dreharbeiten auf der Brendlalm - Regisseur Wolfgang Scherz rechts
Gerrit Korthals Aussenstationsleiterin Piber
Gerrit Korthals Aussenstationsleiterin des Gestüts Piber
Gerrit Korthals und die Lipizzaner-Damen
Gerrit Korthals
Lipizzaner-Damen auf Sommerfrische
Lipizzaner-Damen auf der Brendlalm
Max Trieb ist als Holzfäller noch mit Pferden unterwegs
Morgenstimmung auf der Alm
Pferd bei der Holzbringung im Naturpark Almenland
Pferde arbeiten mit Holzknechten im Naturpark Almenland
Sennerin Waltraud Leitner im Naturpark Almenland

Filmland Steiermark

… und die „Stars von morgen”

International bekannte Schauspieler, erfolgreiche Kreative, beliebte Drehorte, renommierte Festivals sowie aktive Förderer und Ausbildungsmöglichkeiten - die Steiermark gilt als besonderes Filmland. Sigrid Maurer, Wolfgang Scherz & Jonathan Scheucher beleuchten in einer neuen TV-Dokumentation das steirische Filmschaffen und widmen sich den „Stars von morgen“ – zu sehen am Sonntag, 25. März 2018, um 18.25 Uhr in ORF 2 und am 17.April 2018 in 3sat.

„Film“ und „Steiermark“: Viele denken bei diesen Worten zuerst an Arnold Schwarzenegger und seine Hollywood-Karriere oder an international bekannte steirische Schauspieler wie Klaus Maria Brandauer oder Peter Simonischek. Die Steiermark als Filmland bedeutet aber vor allem erfolgreiche heimische Filmschaffende, anerkannte Festivals, eine Ausbildungsstätte für Jugendliche, beliebte Dreh-Locations, starke Förderer und eine geschäftige Filmindustrie. Sigrid Maurer, Wolfgang Scherz & Jonathan Scheucher waren in den letzten Monaten in der Steiermark unterwegs und zeigen in einer neuen Fernseh-Dokumentation die große, kreative Bandbreite – von der steirischen Filmgeschichte bis zu den Stars von morgen.

Filmland Steiermark – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Die TV-Doku gibt einen historischen Rückblick auf das Filmland Steiermark, beginnend mit den Filmstudios am Grazer Thalerhof: Ein Historiker und ein Zeitzeuge erwecken mit ihren Erzählungen das 70 Jahre alte „Thaliwood“ zum Leben. Der Film zeigt auch, wie sich die Steiermark heute als Filmland darstellt: So sind etwa zahlreiche steirische Filmschaffende aus den Bereichen Naturfilm, Dokumentarfilm oder Animation national wie international gefragt. Das Filmteam rund um Wolfgang Scherz begleitet den Grazer Dokumentarfilmer Gernot Lercher bei seinen Dreharbeiten zur „Universum History“-Reihe „Unser Österreich“, besucht ein Filmstudio und spricht beim Mountainfilmfestival und bei der Diagonale mit den Festival-Intendanten sowie mit steirischen Regisseuren und Nachwuchsfilmemachern – wie Michael Ostrowski, Jakob M. Erwa, Florian Pochlatko und Dominik Hartl – über heimische Kunstförderung und wie ihre Filme international wahrgenommen werden. Dass die Steiermark als Drehort bei internationalen und nationalen Film- und Fernsehproduktionen sehr begehrt ist, zeigten u.a. auch die Dreharbeiten zu einigen Szenen des James-Bond-Films „Spectre“ in Altaussee, oder „Tatort“- und Landkrimi-Folgen, die auch in der Steiermark spielen. Viele der steirischen Erfolge werden auch mit der Unterstützung der Förderstellen von Stadt und Land ermöglicht, die ein breites Spektrum für nationale wie internationale Filmproduktionen, Spielfilme, Dokus und künstlerische Projekte bieten.

Darüber hinaus widmet sich die TV-Dokumentation vor allem auch den „Stars von morgen“ und begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in die Filmwelt: Bei ihrem Einstieg in die Filmabteilung der HTL Ortweinschule, bei ihren Projekten von anfänglichen Trickfilmen bis hin zu eigenen Kurzfilmen, bei den ersten Kinopremieren und Festivalerfahrungen. So ist die Filmabteilung der Grazer HTL Ortweinschule in Graz die einzige Ausbildungsstätte Österreichs, an der Jugendliche ab 14 Jahren mit einem expliziten Lehrplan Film lernen können – mit künstlerischem Zugang und praktischer Umsetzung. Die Filmabteilung wurde vor vierzig Jahren vom Medienkünstler Richard Kriesche gegründet, der ergänzende Bereich des filmischen Handwerks wurde von Dieter Pochlatko aufgebaut. Die TV-Doku zeigt Interviews mit beiden Medienschaffenden. Seit drei Jahren bietet die Kunstuniversität Graz auch den Schwerpunkt Filmmusik – vom österreichischen Komponisten und Musiker Gerd Schuller ins Leben gerufen. Seitdem entstehen hier Kompositionen für zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme.

Kreative Reise durch das Filmland Steiermark

Durch die TV-Doku führt die ORF-Redakteurin Sigrid Maurer. An passenden Schauplätzen moderiert sie in die verschiedenen Themenbereiche ein: Im ehemaligen Flugzeughangar der historischen Filmstudios „Thaliwood“ oder am Altausseer See, dem Drehort des James-Bond-Films „Spectre“. Mittels Compositings sieht man sie auch eingebettet in historische Filmausschnitte, gefolgt von überraschenden optischen Übergängen in die Jetztzeit. Eine kreative Reise durch das Filmland Steiermark.

Auf den Spuren von Samuel Jackson im Film: The Game
Die Crew um Wolfgang Scherz 3. von Li
Dreharbeiten Hotel Rock and Roll
Dreharbeiten In Alt Aussee
Dreharbeiten SOKU DONAU
Drehort Flugzeugmuseum Graz
Filmset an der Ortweinschule
Green screen shooting mit Moderatorin S. Maurer
Hollywood Blockbuster Dr. Strange
Käthe Cruse Dreh
Live Regie Übung Paul Scheufler
Moderatorin Sigrid Maurer am Set in Thalerhof bei 40° C
aul Scheufler am Set seines Diplomprojektes, inzwischen mehrfach ausgezeichnet, an der ORTWEINSCHULE
Regisseur und Kameramann Wolfgang Scherz auf den Spren von Daniel Craig
Set in Thaliwood 1955 zum Film Erherzog Johanns große Liebe
Sigrid Maurer auf den Spuren von 007 in Bad Aussee
Unterricht an der Ortweinschule - Abteilung Medien Film

Wege zum Arbeitsglück

Bestehen in der Beschleunigungsgesellschaft

Wir leben in einer „Beschleunigungsgesellschaft“. Änderungen folgen in immer schnellerem Takt, der Druck für den Einzelnen steigt. In der Arbeitswelt gab es noch nie so viele Burnout-Opfer. In praktisch allen Berufsgruppe leiden Menschen unter stressbedingten Erkrankungen.

Trotzdem gibt es erfolgreiche „Wege zum Arbeitsglück“. Die Dokumentation zeigt anhand von Lebensgeschichten, wie es Menschen in unterschiedlichen Berufen gelungen ist, Krisen auch unter extremem Druck zu überwinden oder zu vermeiden. Die Beispiele reichen von der Finanzmanagerin bis zur Regisseurin, vom weltbekannten Cellisten (Friedrich Kleinhapl) bis zum Großunternehmer (Karl Schirnhofer).

Zu Wort kommen auch einige der prominentesten Österreicher: Elisabeth Gürtler, André Heller, Johann Lafer und ORF-Moderator Wolfram Pirchner. Sie erzählen, wie sie im Alltag mit dem Erfolgs-, Erwartungs-, Verantwortungs- und Zeitdruck umgehen.

Die Dokumentation stellt außerdem Entschleunigungs-, Wellness- und Präventionskonzepte vor, die Vorbildwirkung haben. Beispiele:

  • In der Tourismusregion Schladming-Dachstein wird auf der wissenschaftlichen Grundlage der Chronobiologie an gezielten Strategien gegen die Volkskrankheit Stress gearbeitet.
  • Der Naturpark Almenland hat sich als die erste „Slow Region Österreichs“ etabliert und setzt touristisch auf Entschleunigung und Nachhaltigkeit.
  • In der „Klause“ von Bad Gleichenberg wurde ein erfolgreiches individuelles Therapieprogramm entwickelt, das Kunst- und Naturerleben, Fitness und Psychotherapie vereint.
  • Das „Pichlschloss“ in Mariahof lädt zum Luft- und Waldbaden ein. Auch hier hat man die Sehnsucht von immer mehr Menschen erkannt, einen Bezug zum einfachen Leben wiederzufinden.

Außerdem beleuchten Soziologen, Mediziner und andere Experten die Hintergründe für die Entwicklung der „Beschleunigungsgesellschaft“ und zeigen, wie Arbeitszufriedenheit und Gesundheit, aber auch Präventionsmaßnahmen gezielt gefördert werden können. Interviews mit Dolf Dominik (Psychologe), Alexander Herzog (Sozialversicherung der gewerbl. Wirtschaft, SVA), Gerald Kogler („Merkur Versicherung AG“), Johanna Klösch (Arbeiterkammer), Romana Mauthner (Systempädagogin), Max Moser (Chronobiologe) und Hartmut Rosa (Soziologe) führen dabei tiefer in die Thematik ein und skizzieren erfolgreiche Lösungen.

Die Dokumentation „Wege zum Arbeitsglück“ wurde von der weststeirischen Filmproduktionsfirma „Visualize“ für ORF III produziert. Sie entstand in Kooperation von Werner Huemer (Buch), Wolfgang Scherz (Regie) und Martin Steffens (Schnitt).

Erstausstrahlung: 14. November 2016, 20.15 Uhr, ORF III

Dreharbeiten in Wien
Werner Huemer, Wolfgang Scherz, André Heller
Land der Almen: In der Beschleunigungsgesellschaft wächst die Sehnsucht nach einfachem Naturlerleben.
Der „Naturpark Almenland“ inspiriert Künstlerinnen und Künstler zur Kreativ-Arbeit.
Der „Naturpark Almenland“ ist die erste „Slow-Region“ Österreichs.
Erholungsidylle im steirischen Mariahof: Das Pichlschloss
In Bad Gleichenberg ist das Gesundheitsgut „Die Klause“ auf die Therapie berufsbedingter Krisen spezialisiert.
Die Urlaubsregion Schladming-Dachstein: Aktiv in der Stress-Forschung
Dr. Dolf Dominik, Facharzt für Psychiatrie und Leiter des Gesundheitsguts „Die Klause“
Ein Garten in der „Klause“: Eine gelungene Symbiose von Natur und Kultur
Elisabeth Gürtler kennt den Druck der Beschleunigungsgesellschaft – und begegnet ihm mit bewussten Auszeiten und einem „tierischen Vergnügen“.
Am Grazer Hauptplatz entstanden einige der beeindruckenden Zeitraffer-Aufnahmen, die die „Beschleunigungsgesellschaft“ symbolisieren.
André Heller, Multimediakünstler: „Ich weiß genau, was Druck ist und habe mir das viel zu lange zugemutet.“
Mag. Alexander Herzog, Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA), setzt auf Burnout-Prävention.
Live-Sportübertragungen: Musterbeispiel für Stress im Berufsalltag, wie ein Blick hinter die Kulissen zeigt.
Das Gesundheitsgut „Die Klause“ im steirischen Bad Gleichenberg: Spezialisiert auf Burnout-Probleme
Ärzte-Patienten-Meeting im Gesundheitsgut „Die Klause“: „Burnout“ ist nur ein Sammelbegriff für vielfältige Störungen, die individuell ergründet werden sollten.
lieferten exzellente Beiträge zum Soundtrack der Filmdokumentation „Wege zum Arbeitsglück“.
Friedrich Kleinhapl (Cello) und Andreas Woyke (Piano) bei einem viel bejubelten Konzert in Alpbach.
Friedrich Kleinhapls plädiert für mehr Mut zu neuen Wegen und Vertrauen auf die Intuition.
Klettern ist für die erfolgreiche Live-Regisseurin Gudrun Wanek das beste Mittel, um klar im Kopf zu werden.
Johanna Klösch, Arbeitspsychologin der Arbeiterkammer, mahnt die Unternehmer, ihre Verpflichtungen zur Prävention besser als bisher wahrzunehmen.
Gerald Kogler, Generaldirektor der „Merkur Versicherung AG“ setzt auch unternehmensintern auf Vorsorge und Bewusstseinsbildung.
Gelegenheiten zum Innehalten und Staunen: Die Wahrnehmung von Kunst hilft dabei, neue Blickwinkel einzunehmen.
Starkoch Johann Lafer kennt die Beschleunigungsgesellschaft: „Die Leute wollen schon gegessen haben, bevor sie überhaupt bestellt haben.“
Systempädagogin Romana Mauthner, Weiz: „Wir haben den Menschen in seinem Wesen und in seinen Bedürfnissen zugunsten von Leistung und Effizienz in den Hintergrund gerückt. Das hat Folgen.“
Maximilian Moser, Physiologe und Chronobiologe, Med Uni Graz, hat Gesundheit über die Körperrhythmen messbar gemacht.
Einladung zum Luft- und Waldbaden: Das Pichlschloss uns seine Umgebung in Mariahof
ORF-Moderator Wolfram Pirchner kennt seelische Krisen aus eigener Erfahrung. Er ist Autor mehrerer Bücher zum Thema.
Barbara Richter, Finanzmanagerin: Durch Lebensstilkorrekturen ist es ihr gelungen, ein Burnout nachhaltig zu bewältigen.
Hartmut Rosa, Soziologe: „Wir müssen raus aus der Gegenüberstellung: Schlimme Beschleunigung – schöne Langsamkeit. Wenn wir von Entschleunigung reden, meinen wir ein anderes Verhältnis zu den Dingen, zu den Menschen, zu uns selbst. Wir sehnen uns nach einer Welt, die uns antwortet, die uns berührt.“
Karl Schirnhofer, Unternehmer: „Rückblickend bin ich verdammt stolz darauf, wie ich die Krise persönlich durchgestanden habe. Sie hat mich extrem gestärkt.“
Urlaubsregion Schladming: Spezielle medizinische Angebote und begleitende Studien sollen aktiv dazu beitragen, die Volkskrankheit Stress zu bekämpfen.
Regisserin Gudrun Wanek bei der Arbeit: „Live“ bedeutet „unmittelbar“, alle Details sehen, kein Spielraum für Fehler.

ÖL-Mobil gegen E-Mobil

Eine Solar-Doku „made in Styria“

Spannende Solarenergie-Doku im „ORF III Themenmontag“: Im Mittelpunkt der Produktion „Öl-Mobil gegen E-Mobil“ stehen die spektakuläre Erdumrundung in einem Flugzeug, das Tag und Nacht ununterbrochen ausschließlich mit Solarstrom fliegen kann und aktuelle Entwicklungen in der Elektromobilität.

Am 9. März 2015 startete der Schweizer Wissenschaftler und Abenteurer Bertrand Piccard sein Projekt „Solar Impulse“: eine Erdumrundung ohne einen einzigen Tropfen Kerosin. Die Dokumentation begleitet ihn auf seinen Flugetappen durch Indien, China, Japan bis nach Hawaii – wohin das Flugzeug nur mit knapper Not gelangte. Dieser Rekordflug bildet aber nur der Rahmen für eine umfangreiche Recherche zum Thema „Solarenergie“, die sich vorrangig mit der Situation in Österreich befasst. Zukunftsforscher sind sich einig, dass schon in naher Zukunft weltweit große Veränderungen in der Mobilität „keinen Stein auf dem anderen“ lassen werden. In den USA und in China setzen sich Elektrofahrzeuge in exponentiellem Wachstum immer stärker durch. Sie sind nicht nur aus Umweltgründen „in“, sondern werden vor allem wegen des Fahrgefühls geschätzt. Eine Revolution. Wie geht es bei uns weiter? Ist die Autoindustrie auf die Entwicklung vorbereitet?

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass zwar die Technik schon ausgereift ist, aber immer noch alte Vorurteile gegenüber Elektroautos gepflegt werden: zu geringe Reichweite, nur für den Stadtverkehr geeignet, kein Ladenetz usw. Es scheint, dass die Autoindustrie im E-Bereich eher auf der Bremse steht. Doch andere Unternehmen, Zulieferfirmen und Betriebe, die bislang nichts mit Automobilen zu tun hatten, erkennen den Trend und etablieren sich in der Mobilitätsindustrie. Der Aufzughersteller „Schindler“ setzt zum Beispiel ganz auf die E-Karte – und sponsert auch Piccards „Solar Impulse“-Projekt. „E-Mobil gegen Öl-Mobil“ ist zu einem spannenden Kampf „David gegen Goliath“ geworden. Es geht um ein Milliardengeschäft.

Bertrand Piccard nutzt das mediale Interesse für seine Botschaften: „Jetzt können wir der Welt zeigen, was mit grüner Energie möglich ist! Erneuerbare Energien begleiten uns in eine bessere Zukunft.“
Piccard verbindet sein Abenteuer mit einer Botschaft: „Wir brauchen heute in Politik, Wirtschaft, Humanität und Umweltschutz eine Pionier-Geisteshaltung. Wer künftig das Abenteuer sucht, findet es in der Verbesserung der Lebensqualität für die Menschheit!“
Piccard verbindet sein Abenteuer mit einer Botschaft: „Wir brauchen heute in Politik, Wirtschaft, Humanität und Umweltschutz eine Pionier-Geisteshaltung. Wer künftig das Abenteuer sucht, findet es in der Verbesserung der Lebensqualität für die Menschheit!“
Treffen des Tesla-Clubs in der Steiermark: Die Besitzer von Elektro-Limousinen der Marke Tesla sind sich einig: Wer so ein Fahrzeug einmal gefahren hat, den kann ein Verbrennungs-Oldtimer nicht mehr reizen.
Treffen des Tesla-Clubs in der Steiermark: Die Besitzer von Elektro-Limousinen der Marke Tesla sind sich einig: Wer so ein Fahrzeug einmal gefahren hat, den kann ein Verbrennungs-Oldtimer nicht mehr reizen.
Das Motto lautet: „Österreich mit Elektrofahrzeugen entdecken“. E-Bikes und E-Cars stehen als Mietfahrzeuge zur Verfügung. Ausflüge in und durch die Natur – ganz ohne Motorengedröhne.
Das Motto lautet: „Österreich mit Elektrofahrzeugen entdecken“. E-Bikes und E-Cars stehen als Mietfahrzeuge zur Verfügung. Ausflüge in und durch die Natur – ganz ohne Motorengedröhne.
Vorbildhafter Einsatz erneuerbarer Energie: Skiliftbetrieb mit Strom aus Photovoltaikstromzellen.
Die österreichische Post hat vor einigen Jahren das Versprechen abgegeben, alle Briefe und Pakete CO2 neutral zuzustellen.
Der Torpedo-Elektrowagen erreichte bereits 1899 mehr als 100 km/h Geschwindigkeitsrekord!
Auf der Pariser Weltausstellung wurde im Jahr 1900 das erste Hybrid-Fahrzeug präsentiert: Der „Lohner-Porsche“.
Die erste Elektrolokomotive ging 1851 in Betrieb.
Das erste Elektrofahrzeug ging bereits 1881 in Betrieb.

Z’sammhalt’n, z’sammsteh’n

Die neue „Heimat Österreich“-Dokumentation taucht ein ins Vereinsleben rund ums Murtal

Von den Almhüttensängern, deren Lieder vom Alltag oben auf der Alm künden, bis zum Knappschaftsverein, der die Geschichte des Kohlebergbaus für die Nachwelt bewahrt. Peitschenschnalzer und Fahnenschwinger, Blasmusik-Stabführer und Eisenbahninfizierte, Schuhplattler und Kranzlbinder ... das steirische Vereinsleben präsentiert sich ebenso vielfältig wie traditionsbewusst. Es verbindet Alt und Jung in ihrer Liebe zur Heimat.

Ausgehend vom Murtal, reisen wir zunächst in den Naturpark Almenland. Dort treffen wir unter anderem auf die „Heilbrunner Almhüttensänger“ und auf den „Trachtenverein Murtaler-Pernegg“, der einen „Bandltanz“ aufführt. Heimatdichter Sepp Maier darf dabei natürlich nicht fehlen.

Danach geht es, begrüßt von den „Ritschis“ am Mur-Radweg, entlang der „Straße der Musik“ von Birkfeld nach Gasen – in die Heimat der berühmten „Stoakogler“. In der „Krennhütte“ treffen wir auf die Volkstanzgruppe St. Martin im Sulmtal. Die Burschen in diesem Verein bereiten sich auf einen besonderen Auftritt vor. Zu ihren Spezialitäten gehören das traditionelle Peitschenschnalzen und das Fahnenschwingen.

Wir besuchen Passail und sind dabei wenn das Vereinsleben blüht, hier besuchen wir den Kameradschaftsbund und erleben was zsammhaltn heute noch bedeutet.

Danach geht’s weiter in die Weststeiermark – zunächst per Bahn. Die „Steirischen Eisenbahnfreunde“ haben es durch unermüdliche Arbeit geschafft, die „671er“ fit zu halten – die heute dienstälteste Dampflok der Welt.

Schließlich sehen wir uns in der Heimat der Lipizzaner um, begleiten den „Volkstanzkreis St. Johann“ nach Bärnbach, besuchen die unermüdlichen Arbeiter des „Knappschaftsvereins Voitsberg-Köflacher Kohlenrevier“, die riesigen alten Bergbaumaschinen neuen Glanz verleihen, und den Landeswettbewerb des Steirischen Blasmusikverbands in Piber – begleitet von einem jungen Mitglied der Voitsberger „Werkskapelle Bauer“, der den Profis über die Schulter schaut, weil er ein ganz besonders Ziel hat: Er ist drauf und dran, der jüngste „Stabführer“ der Steiermark zu werden.

Gestaltet wurde die neue „Heimat-Österreich“-Dokumentation von Wolfgang Scherz (Regie) und Martin Steffens (Schnitt). Kameramann war Manuel Mellacher.

Almliedersingen hat lange Tradition im Almenland
Barbarafeier in Bärnbach
Bergbaumuseum Karlschacht in Rosental
das Almenland
Die Sulmtaler Fahnenschwinger musizieren beim Vereinsausflug
Echte Freundschaften zsammstehn der Kameraden von Passail
Im Schritt Marsch - Blasmusikwettbewerb in Piber
Kirche Bärnbach
Lippizanerabtrieb Köflach
Musikverein Großwilfersdorf
Peitschenknallen im Almenland
Rote Wand im Murtal
Singvereinstreffen auf der Stoakoglhüttn
Sonnenaufgang im Almenland
Stoanihaus Gasen
Tanz Norweger
Traditioneller Ledersprung
Vereinsausfahrt

Frühling auf der Alm

Streifzüge durch den Süden Österreichs

Die Temperaturen steigen und wecken auch die höher gelegenen Regionen zu blühendem Leben. Auf den Almen versprüht die Natur jetzt neuen Charme. Sobald die letzten Schneereste zerflossen sind, erwächst ein Paradies aus frischem Grün und zarten, bunten Farbtupfen. Und auch unter den Menschen funkt es wieder stärker. 

Frühling – das ist die Hoch-Zeit der Brauchtumspflege: Vom Böllerschießen bis zum Vierbergelauf, vom Maschtasingen bis zum Wettbewerb um die allerhöchsten Palmbuschen … Im Süden Österreichs finden die traditionellen Feste und Feiern besonders viele Anhänger auch unter den Jungen.

Die neue ORF-III-Dokumentation führt unter anderem in den steirischen Naturpark Almenland, in die Ökoregion Kaindorf, in die Süd- und Weststeiermark und nach Kärnten. Sie begleitet die Almbauern bei ihren ersten Arbeiten und die Wanderer bei ihren Frühlingswallfahrten. 

Von den Bänderzaun-Machern bis zum Köhler, vom Imker bis zum Haussegenschnitzer … alte Traditionen bekommen für die Landschafs- und Brauchtumspflege neue Bedeutung.

Die oststeirische Ökoregion Kaindorf präsentiert sich mit einem überaus erfolgreichen Humus-Aufbauprojekt, das die Bauern der Region als aktive Klimaretter zeigt. Das „Green-Team“ ist auf Fahrrädern für den Klimaschutz unterwegs, und ein regionaler Humus-Zertifikatehandel sorgt dafür, dass die Kaindorfer Wirtschaft mit den Bauern Hand in Hand für eine bessere Zukunft arbeitet. Ein Musterbeispiel für Österreich.

Ernst Lasnik erzählt in dieser Doku über Kuriositäten in der Brauchtumspflege, besucht bäuerliche Stuben und entlockt einem alten Mesner ein „Pfingstgeheimnis“ der besondern Art. Und in den singenden und tanzenden Menschengruppen dürfen „Originale“ wie der Steiner Franz oder Mundartdichter Sepp Maier natürlich nicht fehlen.

Die Dokumentation beleuchtet darüber hinaus die historischen und religiösen Hintergründe für das heimische Frühlingsbrauchtum und zeigt seltenes Archivmaterial aus dem Österreichischen Filmarchiv – von der „Hexenverbrennung“ am Funkensonntag bis zur prunkvollen Fronleichnahmsprozession mit Kaiser Franz Josef I.

Gestaltung: Werner Huemer (Buch), Wolfgang Scherz (Regie), Martin Steffens (Schnitt)

Eine Co-Produktion von Visualize, Bärnbach & ORF III

Auf dem Weg zur Palmweihe
Bänderzaunmachen auf der Alm
Beginn der Grillsaison
Beim Maschtasingen
Beim Schmiedhiaslhammer in Ligist-Ingo Wundrak und Ernst Lasnik
Das steirische Almenland
Einer der letzten Köhler bei der Arbeit
Einzug der Maschtasänger
Frühling in der Südsteiermark
Frühlingsinspiriert-Heimatdichter
Imkerei ist ein neuer Hobby-Trend
Maschtasingen in Mooskirchen
Mit den Bienen werden die Imker aktiv
Trachtenverein Murtaler-Pernegg beim Bandltanz

Herbst in Österreich

Eine Reise durch die goldene Jahreszeit

Grandiose Bilder, schrullige Zeitgenossen, einzigartige Stimmungen: Eine Reise durch die goldene Jahreszeit – das ist der Untertitel der neuen Filmdokumentation „Herbst in Österreich“, den die weststeirische Produktionsfirma „Visualize“ für ORF III gedreht hat

Die neue ORF-III-Dokumentation „Herbst in Österreich“ lädt dazu ein, herausragend schöne Herbststimmungen zu genießen und dokumentiert herbstliche Arbeiten und Vorbereitungen für viele Feste und Feiern. Die Doku ergründet auch das Phänomen, dass das Brauchtum und das Interesse an Volkskunde nach Jahrzehnten rückläufigen Zuspruchs in ganz Österreich wieder an Bedeutung gewinnen. Wenn Dirndl und Lederhose wieder „angesagt“ sind, ist das nur ein Aspekt dieser Entwicklung.

Von der steirischen Toskana, die in der milden Herbstsonne glänzt, bis zum Schilfgürtel des Neusiedler Sees, von der nebelverhangenen Donau bis zu den Berggipfeln, die sich langsam in eisiges Weiß hüllen: Der Herbst in Österreich zeigt sich in vielen wunderbaren Facetten, die auch im Tourismus eine zunehmend große Rolle spielen. Die Doku zeigt Initiativen, die landschaftliche Schönheiten und regionales Brauchtum gekonnt verbinden.

Die Dokumentation beleuchtet auch die historischen und religiösen Hintergründe für das herbstliche Brauchtum und begibt sich an die Originalschauplätze für besonders launige Gepflogenheiten. Denn nicht nur festlich aufgeputzte Kühe, kräftig sprudelnder Wein oder kunstvoll geflochtene Erntekränze gehören traditionell zum Herbst, sondern beispielsweise auch der Sprung übers „Arschleder“, eine alte bergmännische Tradition, die für ungeliebte Aspiranten zum herausfordernden Stunt geraten kann …

Windrad mit Welle und Schlägeln: „Klapotetz“ sind die südsteirische Version der Vogelscheuche
Das Tal ist von herbstlichen Farben geflutet, im Gebirge zieht der Winter ein.
Mächtig und still, von herbstlichen Ufern geführt: die Donau.
Herbst-Brauchtum: Alte Traditionen erleben eine Renaissance
Herbst: Hochsaison fürs Brauchtum – und die beste Gelegenheit, sich in Tracht zu präsentieren.
Spitzenköche zaubern Herbst-Spezialitäten auf dem Klagenfurter „Benediktinermarkt“
Bei den herbstlichen Viehmärkten wird noch gefeilscht, doch das Ende dieser Tradition ist nah.
Herbstzeit – Erntezeit: Die landwirtschaftlichen Arbeiten werden allerorts in Österreich von Herbstfesten begleitet.
Weisenblasen im Gebirge: Melodische Rufe in die Stille des Herbstes
Der Sprung übers „Arschleder“: Eine bergmännische Tradition zum Anlass der „Barbara-Feier“, die bis heute gepflegt wird.
Krampus-Brauchtum: Ein feuriger Tanz zwischen Horror-Kitsch und Tradition
Herbststimmung in Schladming: Ein Nebelmeer fließt über das Tal
Nicht mehr zu heiß, noch nicht zu kalt: Der Herbst in die ideale Wanderzeit in Österreichs Bergen
Herbst auf der Alm: Ein letztes Besucher-Hoch, dann wird für den Winter dicht gemacht.
Altes Volksliedgut wird gezielt gesammelt: Tausende Titel konnten vor dem Vergessen bewahrt werden.
Burgruine Finkenstein: Blick auf ein herbstliches Tal in Kärnten
Das Fahnenschwingen, ein Brauch aus dem Mittelalter, wird von der jüngeren Generation neu gepflegt.
Polenta – eine Herbstspezialität, die es zu eigenen Festen gebracht hat.
Die traditionelle Tracht wird alltagstauglich

Weitere Projekte

Die vergessene Klimachance

Kontakt

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